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Eyequant 2.0

Eyequant 2.0 | Kategorie: Hauptartikel, SEO

Mit Eyequant von Whitematter Labs steht seit einiger Zeit ein sehr effektives Tools zur Aufmerksamkeitsanalyse bereit. Nun wurde der Service nochmals gründlich überarbeitet.

eq3Wer noch nicht weiss, was Eyequant eigentlich ist, dem sei das Interview mit Fabian Stelzer (Head of Marekting bei Whitematter Labs) in diesem Blog an Herz gelegt.

Die Neuerungen des Systems, die im Februar 2011 live gegangen sind, betreffen vor allem die ROIs (nein, nicht Return on Investment, sondern Regions of Interest).

Über die Definition der ROIs lässt sich in Erfahrung bringen, wie viel Aufmerksamkeit ein Nutzer innerhalb dieser Bereiche investiert. Die Bereiche mussten bisher vorab manuell angelegt werden.

In der neuen Version von Eyequant ist es nun möglich, diese Bereiche auch zu einem späteren Zeitpunkt zu definieren und dabei direkt einen Aufmerksamkeitswert abzulesen:

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Darüber hinaus ist aber auch ein automatischer Abgleich der Aufmerksamkeit mit Meta-Daten möglich. Was heisst das genau?

Neuer Screenshot-Grabber

Die zu analysierenden HTML-Dokumente können über einen Bildupload ins System gelangen, oder aber über einen Grabber direkt eingelesen werden. Die Funktionen des Grabbers wurden erweitert und präsentieren sich aktuell wie folgt:

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In das Eingabefeld “Eigene Keywords” können relevante Schlüsselbegriffe eingetragen werden, die bei der späteren automatischen Erstellung von ROIs berücksichtigt werden sollen. Wird hier nichts eingetragen, greift der Grabber auf Seitentitel und Meta-Keywords zurück.

Wahrnehmung wichtiger Inhalte

Wurde die zu analysierende Seite eingelesen und analysiert, ergibt sich bspw. das folgende Bild:

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Eyequant markiert über die ROIs nun automatisch die Bereiche, die für die Besucher von größerem Interesse sind. Dabei gibt die Rahmenfarbe einen direkten Hinweis darauf, ob der jeweilige Bereiche auch gut wahrgenommen wird (rot = schlechte Wahrnehmung, grün = gute Wahrnehmung). Für eine etwas differenziertere Gewichtung sind die einzelnen Bereiche noch mit einem Aufmerksamkeitswert in Prozent versehen.

Bewertung der Erwartungshaltung

Eyequant entwickelt sich mit den Neuerungen in eine sehr interessante und effiziente Richtung. Denn die Features erlauben nun eine beinahe automatisierte Überprüfung, ob die Erwartungshaltung eines Website-Besuchers erfüllt werden kann:

Kommt ein Besucher über die Suchmaschine auf eine Website, so besitzt dieser bereits eine gewisse Erwartungshaltung, die durch das Suchergebnis generiert wurde (in erster Linie durch den Seitentitel und den Beschreibungstext). Ist er nun nicht in der Lage, für ihn relevante Bereiche in den ersten Sekunden wahrzunehmen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er die Seite wieder verlässt.

Für die Nutzung dieses Features setzt Eyequant allerdings voraus, dass die Meta-Keywords passend gesetzt sind. Die Alternative, nämlich die relevanten Keywords manuell einzugeben, erscheint beinahe ein wenig zu zeitintensiv, sodass man mit einer manuellen Begutachtung der Analyse zu schnelleren Rückschlüssen findet. Zu wünschen wäre deshalb, dass wirklich die Inhalte eines Suchergebnisses in automatisierter Form berücksichtigt werden.

Fazit

Alles in allem geht Eyequant aber den richtigen Weg und bietet mit der Qualität der Ergebnisse eine konkurrenzlose Leistung, auf die man im modernen Online-Marketing nicht mehr verzichten sollte.

Für die 2. Auflage meines Buches, die ebenfalls die Fähigkeiten von Eyequant berücksichtigt, stehen den Buchlesern 5 kostenfreie Eyequant-Analysen zur Verfügung. Das Buch erscheint voraussichtlich im Mai und kann bereits bei Amazon vorbestellt werden.


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